WISSENSWERTES

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Prof. Dr. Jürgen Tautz

Universität Würzburg

"Menschen wie Willi Herzog, die als Pioniere auf diesem Gebiet aktiv sind, bereichern mit Ihren Ideen und Projekten auf erfreuliche Weise das Spektrum der Möglichkeiten bienenfreundlicher Behausungen."

"Honigbienen sind Nutztier und zugleich Wildtier geblieben. Die Doppelgesichtigkeit eröffnet ein breites Spektrum in der Betrachtung und im Umgang dieses ganz besonderen Insekts.

Beide Aspekte lassen sich elegant verbinden, indem man Bienenvölker zwar in künstlichen Behausungen unterbringt, deren Aufbau aber so naturnah wie möglich gestaltet. Um diesem Ziel nahezukommen, sind nicht nur ausgewiesene handwerkliche Fähigkeiten zur Umsetzung von Ideen und Plänen gefragt, sondern auch ein sensibles Hineinfühlen in das Leben und die Bedürfnisse der Honigbienen, basierend auf dem jeweils aktuellen Kenntnistand."

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Deutschlands führender Bienenforscher erklärt, wie Bienen kommunizieren

Das richtige Zuhause für Ihre Bienen

Seit jeher suchen sich frei lebende Bienen hohle Bäume aus, um ihr Nest zu bauen. Der hohle Baum bietet gegenüber einem konventionellen Bienenkasten erhebliche Vorteile, die sich direkt auf das Verhalten und die Gesundheit der Bienen auswirken (mehr zum Thema finden Sie unter FTB Imkermethodik).

Dank Erkenntnissen aus der Wiedereinführung der Zeidlerei und diverser Forschungsresultate aus den letzten Jahrzehnten sind wir heute in der Lage, das ursprüngliche Baumhöhlenhabitat optimal simulieren und in der Werkstatt produzieren zu können.


Durch das Platzieren eines Habitats wird eine ökologische Infrastruktur simuliert, die mangels altem Baumbestand in unserer Natur nur noch spärlich existiert. Die Baumhöhlensimulation bietet nicht nur Bienen, sondern auch unzähligen anderen Arten, die bevorzugt in Baumhöhlen leben, einen artgerechten Lebensraum.

 

Hauptprobleme der Honigbienen unserer Gegenwart:

- Keine natürlichen Lebensräume mehr vorhanden: Mangel an altem Baumbestand mit genügend grossen Höhlen und Mangel an Blütenvielfalt für eine durchgängige Versorgung der Bienen mit Nektar und Pollen

- Honigbienen werden in der Imkerei grösstenteils in nicht artgerechter Massentierhaltung gehalten, was die Übertragung von Parasiten und Krankheiten begünstigt

- Intensive Imkerei mit chemischer Behandlung gegen Parasiten, Schwarmverhinderung und Zuckerfütterung zur Produktionssteigerung, etc.

 

Unser SwissTree schafft eine naturnahe und artgerechte Behausung:

- Nachbildung des natürlichen Lebensraums der Bienen durch Hohlbaum-Simulation

- bienengerecht statt ertragsorientiert

- natürliche Unterstützung der Biene bei ihrer Selbstregulation gegen den

Varroamilben-Befall: keine chemische Behandlung nötig!

 

Weitere Angaben der zugrundeliegenden Philosophie finden Sie bei FREETHEBEES.

Willi Herzog, Inhaber

Ein Besuch von beeMOOC in unserer Werkstatt